Die Wahl des passenden Treppenlifts in Potsdam hängt maßgeblich von den baulichen Gegebenheiten ab. Für gerade Treppenverläufe, wie sie in Babelsberg typisch sind, lässt sich ein Standard-Sitzlift installieren, aber gewundene oder mehrgeschossige Treppen in Innenstadt machen eine maßgeschneiderte Schienenkonstruktion erforderlich. Rollstuhlfahrer benötigen einen Plattformlift, welcher allerdings eine breitere Treppe erfordert. Stets müssen die brandenburgischen Bauvorschriften erfüllt werden, welche zur Gewährleistung der Sicherheit aller Hausbewohner eine ausreichende Breite des Fluchtweges auf der Treppe vorschreiben.
In Potsdam lässt sich die Anschaffung eines Treppenlifts durch mehrere, auch kombinierbare, Zuschüsse finanzieren. Die wichtigste Säule ist der Zuschuss der Pflegeversicherung nach § 40 SGB XI, den Versicherte der AOK Nordost bei anerkanntem Pflegegrad beantragen können und der bis zu 4.000 Euro pro Person beträgt. Sollte dieser Zuschuss nicht genügen, lässt sich die verbleibende Summe durch den zinsgünstigen Kredit KfW 159 der KfW finanzieren. Ergänzend dazu bietet die ILB im Rahmen des Programms Pro Wohnen - Barrierefrei weitere finanzielle Unterstützung für barrierefreie Umbaumaßnahmen in Brandenburg an.
Eine fundierte Entscheidung erfordert eine professionelle Beratung und ein exaktes Aufmaß direkt bei Ihnen vor Ort in Potsdam. Qualifizierte Fachbetriebe, die oft bei der Handwerkskammer Potsdam gelistet sind, erstellen darauf basierend ein verbindliches Angebot. Zusätzlich bietet der Pflegestützpunkt Potsdam in Hegelallee 6-10, Haus 1, 14467 Potsdam eine unabhängige und kostenfreie Erstberatung an. Je nach Modell und Treppenverlauf schwanken die Kosten für einen Treppenlift zwischen etwa 2.800 Euro für einen simplen, geraden Sitzlift und bis zu 9.500 Euro für eine aufwendige Installation über mehrere Stockwerke.