Welcher Treppenlift in Brüggen der richtige ist, hängt entscheidend von der Bausubstanz vor Ort ab. Während für einen geraden Treppenlauf ein standardisierter Sitzlift oft die kostengünstigste Lösung darstellt, erfordern kurvige oder mehrstöckige Treppen eine maßgefertigte Schienenführung. Rollstuhlfahrer profitieren am meisten von einem Plattformlift, für dessen Installation eine breitere Treppe notwendig ist. Ganz gleich, für welches Modell man sich entscheidet, im gesamten Stadtgebiet von Brüggen sind die Bauvorschriften Nordrhein-Westfalens verbindlich, was vor allem die Gewährleistung einer minimalen Restlaufbreite als Fluchtweg betrifft. Vor der Installation muss daher immer eine detaillierte Begutachtung der Statik und des Platzangebots erfolgen.
Für eine sichere Entscheidungsgrundlage sind eine fachkundige Beratung sowie ein präzises Aufmaß vor Ort in Brüggen unerlässlich, ganz gleich, ob Sie in Brüggen oder Bracht leben. Die Installation sollte ausschließlich durch qualifizierte Fachbetriebe erfolgen, die beispielsweise über die Handwerkskammer Düsseldorf zu finden sind. Für eine neutrale und kostenfreie Erstinformation über Fördermittel und Versorgungsmöglichkeiten steht der Pflegestützpunkt und Seniorenberatung Stadt Nettetal und Burggemeinde Brüggen in der Klosterstraße 38, 41379 Brüggen zur Verfügung. Die Kosten für einen Treppenlift variieren je nach Modell und Komplexität der Treppe und bewegen sich in einem Rahmen von circa 2.800 bis 9.500 Euro.
Zur Finanzierung eines Treppenlifts können in Brüggen verschiedene Zuschüsse und Darlehen miteinander kombiniert werden. Wer einen Pflegegrad hat, kann bei der AOK NordWest / AOK Rheinland einen Antrag auf einen Zuschuss für die Wohnraumanpassung von bis zu 4.180 Euro nach § 40 SGB XI stellen. Ergänzend dazu können zinsgünstige Kredite aus dem Programm KfW 159 der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Anspruch genommen werden. Zusätzlich bietet die NRW.BANK im Rahmen des Programms NRW.BANK.Barrierefreier Umbau weitere finanzielle Unterstützung für barrierefreie Umbauten in Nordrhein-Westfalen, was die finanzielle Belastung für Betroffene spürbar reduzieren kann.