In Hattingen lässt sich ein Bad barrierefrei umgestalten, wobei die Maßnahmen von einer Teilsanierung bis zur kompletten Neukonzeption variieren können. Eine Teilsanierung, bei der die Wanne durch eine Dusche ersetzt wird, ist meist schnell erledigt und reduziert die Einstiegshürde deutlich. Für ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort sorgt jedoch eine bodengleiche Komplettsanierung, die einen komplett schwellenlosen Zugang gewährleistet und genügend Bewegungsraum für Rollator oder Rollstuhl schafft. Technische Kernpunkte sind rutschhemmende Böden der Klassen R10 oder R11, durchdacht platzierte Haltegriffe und ein möglicher Duschsitz, um die Autonomie im täglichen Leben zu bewahren.
Der Ablauf beginnt mit einem unverbindlichen Termin bei Ihnen zu Hause in Stadtteilen wie Blankenstein oder Welper für die präzise Vermessung des Badezimmers. Geeignete und regionale SHK-Fachbetriebe können über die Handwerkskammer Dortmund ausfindig gemacht werden. Eine anbieterunabhängige Beratung zu Fördergeldern und zur Ermittlung des individuellen Bedarfs bietet der Seniorenbüro und Pflegeberatung Hattingen in der Hüttenstr. 43, 45525 Hattingen. Die Kosten für einen solchen Umbau in Hattingen variieren je nach Aufwand und Ausstattung und liegen üblicherweise in einer Preisspanne von 2.800 bis 9.500 Euro.
Die Kosten für einen solchen Umbau in Hattingen lassen sich durch unterschiedliche Zuschüsse und Kredite decken. Bei Vorliegen eines Pflegegrades kann bei der AOK NordWest / AOK Rheinland ein Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen von bis zu 4.180 Euro pro Person nach § 40 SGB XI beantragt werden. Zusätzlich dazu stellt der Bund den zinsgünstigen KfW 159 zur Verfügung. Speziell in Nordrhein-Westfalen lassen sich diese Mittel durch Förderdarlehen der NRW.BANK aus dem Programm NRW.BANK.Barrierefreier Umbau aufstocken, um eine umfassende und zukunftssichere Lösung zu realisieren.