In Bad Driburg lässt sich ein Bad barrierefrei umgestalten, wobei die Maßnahmen von einer Teilsanierung bis zur kompletten Neukonzeption variieren können. Eine Teilsanierung, bei der die Wanne durch eine Dusche ersetzt wird, ist meist schnell erledigt und reduziert die Einstiegshürde deutlich. Für ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort sorgt jedoch eine bodengleiche Komplettsanierung, die einen komplett schwellenlosen Zugang gewährleistet und genügend Bewegungsraum für Rollator oder Rollstuhl schafft. Zu den essenziellen Ausstattungsmerkmalen gehören rutschhemmende Bodenbeläge (Klasse R10/R11), strategisch positionierte Stützgriffe und bei Bedarf ein Duschklappsitz, damit die Selbstständigkeit langfristig erhalten bleibt.
Am Anfang steht ein kostenloser Vor-Ort-Termin zur genauen Vermessung und für das Aufmaß des Bades, beispielsweise in Bad Driburg oder Dringenberg. Über die Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg finden Sie qualifizierte Handwerksbetriebe aus dem Bereich Sanitär, Heizung und Klima in Ihrer Nähe. Der Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter in der Moltkestraße 12, 37671 Höxter berät Sie neutral und unabhängig zu den Finanzierungshilfen und hilft bei der Bedarfsermittlung. Die Kosten für einen solchen Umbau in Bad Driburg variieren je nach Aufwand und Ausstattung und liegen üblicherweise in einer Preisspanne von 2.800 bis 9.500 Euro.
Für die Finanzierung eines derartigen Vorhabens im Stadtgebiet von Bad Driburg gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten. Personen mit einem anerkannten Pflegegrad können bei der AOK NordWest / AOK Rheinland einen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen gemäß § 40 SGB XI in Höhe von bis zu 4.180 Euro pro Person beantragen. Zusätzlich dazu stellt der Bund den zinsgünstigen KfW 159 zur Verfügung. Um eine ganzheitliche und zukunftsfähige Lösung zu finanzieren, können diese Mittel speziell in Nordrhein-Westfalen durch Förderdarlehen der NRW.BANK über das Programm NRW.BANK.Barrierefreier Umbau erweitert werden.